ADDO will sich verändern….

Zurück von unserer Tour im südlichen Afrika war Addo sichtlich müde, erschöpft und stand viel in der Halle. Corona hat auch ihn zur Ruhe gebracht.

Im August 2020 schafften wir es gemeinsam nach Südtirol. Im schönen, kleinen Virgental fanden wir nach langer Suche einen Campingplatz, der uns einen Stellplatz reserviert hat und uns willkommen hieß. Gar nicht so einfach, setzten sich gerade in diesem Jahr viele Camper in Bewegung und nutzen die Chance auf Urlaubseindrücke in den eigenen, mobilen 4 Wänden.

Am Ende des Tals, eingebettet zwischen hohen Bergwänden und am Fuße des Flusses erholten wir uns richtig gut. Voll motiviert hatten wir die Mountainbikes mit, nicht bedacht, dass wir überall zuerst steil bergauf mussten, um dann ins Genuss-Radeln zu kommen. Ebenso beim Wandern, aber das ging ja noch. mehr…

Byebye ADDO

Zurück in Europa wurde Addo wieder fit gemacht. Nach der langen und auch für Addo mitunter sehr anstrengenden Reise waren doch einige Reparaturen notwendig, um einerseits die notwendige Prüfplakette zu erhalten und andererseits wieder für neue Abenteuer bereit zu sein. Leider hatten wir seit unserer Rückkehr viel zu wenig Zeit für neue Abenteuer und Reisen und Addo verbrachte mehr Stunden gut konserviert in der Halle als on the way.

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Etosha – Kavango Zambezi Region

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Unsere wunderbare Campsite liegt direkt am Gate zum Etosha Nationalpark und wir haben geplant die nächsten Tage den Park untertags zu besuchen und abends in unsere Campsite im Onguma Game Reserve zurückzukehren. Die Berichte über die Campsites im Park sind alles andere als gut, schwer überteuert und haben eine schlechte, ungepflegte Infrastruktur.

Der Etosha Nationalpark ist besonders geprägt durch seine große zentrale Salzpfanne und bekannt für seinen Wildreichtum.

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Luft raus aus den Reifen – ab ins Kaokaland

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Nach dem Verlassen von Swakopmund fahren wir noch einige Zeit entlang der Skelettküste bis zum Ort Henties Bay. Einige gestrandete Schiffe entlang der Route begleiten uns und der hartnäckige Küstennebel, der seine Feuchtigkeit in die Wüste treibt. Nach einem kurzen Stopp in Henties Bay biegen wir 90 Grad in die Wüste ab, um die diese auf den nächsten 120 Kilometern zu durchqueren. Kaum in der Wüste, erstrahlt auch schon wieder die Sonne und die Temperaturen rasen nach oben. Bald sind die 38 Grad erreicht. Aber ADDO fühlt sich wohl und so cruisen wir mit 70 km/h über die Wüstenpiste um im kleinen Ort Uis nochmals unsere Tankreserven aufzufüllen. Hier merken wir leider, dass die hohe Arbeitslosigkeit zu einer unangenehmen Nebenerscheinung führt: unkontrollierter Alkoholkonsum.

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Rückkehr nach Afrika

Geplant sind wir am 17.12. von Windhoek zurück nach Österreich geflogen, um Weihnachten in der Heimat zu verbringen, Freunde zu treffen und den Winter in der Heimat zu genießen. Also auch mal die Ski ausgepackt und eine Skitour gemacht. Das Kontrastprogramm zum heißen Afrika. Unser Rückflug ist für den 29.1. 2017 geplant. Doch gewisse Umstände erzwingen die ungeplante Verschiebung. Ende März ist es dann soweit.

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Namibia – Pad D 707 – Lüderitz und die Wildpferde der Namib

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Von Norden kommend fahren wir auf die legendäre D707 – eine der besonderen „Scenic Roads „in Namibia. Diese Pad (viel Schotter, viele Steine und auch teilweise tiefer Sand) durchquert entlang der Namibwüste von Norden nach Süden den Namib Naukluft Park.

Wir cruisen entlang bizarrster Stein- und Sandformation, roten Dünen, schwarzen Steinhügeln gen Süden. Unser Ziel ist eine kleine Farm am Rande der Tiras Berge. Die Weite der Halbwüste, sowie die aktuell zur Zeit des Hochsommers kaum vorhandene Vegetation lässt dieses Gebiet wie eine faszinierende Marslandschaft erscheinen. Unzählige Farben, von Gelb über Rot, Orange- und Brauntöne sowie Schwarz dominieren die karge und extrem weite Landschaft hier am Rande der Wüste. Für jeden Namibiabesucher, der sich in den Süden wagt ist diese Straße ein unbedingtes Muss. Nach mehreren Stunden Fahrt erreichen wir begeistert von der Landschaft unsere Campsite. Wie immer dann das fast tagtäglich gleiche Ritual, dass wir mittlerweile perfekt beherrschen. Sessel und Tisch ausgepackt und aufgestellt. Kurz das Innere von ADDO vom Staub befreit. Nichts kann mehr einen gemütlichen Tagesausklang verhindern. Die Campsite hat nur 4 Stellplätze auf einer Länge von 500 Metern. Also genug Platz für jeden, um ungestört den Sonnenuntergang und die spektakuläre Umgebung zu genießen. Unsere entfernten Nachbarn sind Camper aus Spanien und Italien. Ein paar freundliche Worte werden gewechselt, kurzer Informationsaustausch über Straßen und Trails, und dann geht jeder seine Wege versunken in Gedanken an einen wunderbaren Tag.

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Namibia – Tsondab Valley – Sossusvlei

Nach einem Rasttag in Windhuk, Übernahme eines Campers für Sohnemann und einem gemütlichen Abend in der Stadt in Joe’s Beerhouse (joesbeerhouse.com) starten wir früh am Morgen Richtung Kuiseb Canyon und unserem nächsten Halt im Tsondab Valley.

Es sind zwar nur 240 km aber wie schon vorher beschrieben, die Straßenqualität erfordert eine andere Zeitmessung als in Europa. Und außerdem wollen wir ja nicht nur durch die Gegend hetzen. Es gibt so viele schöne Plätze auf dem Weg. Doch bevor es los geht haben wir noch einen bürokratischen Zwangsstopp. Kurz nach Windhuk findet eine Polizeikontrolle statt. Wie immer suchen die Polizisten den Fahrer auf der falschen Fahrzeugseite. Es ist schon verwirrend wenn bei Linksverkehr der Fahrer links sitzt. Kurze Kontrolle der Papiere. Ich frage mich immer, ob die Polizisten das alles verstehen. Ersten sind die Dokumente (Internationaler Führerschein, Internationaler Zulassungsschein,…) nur gut eingeschweißte Kopien, kompliziert mehrsprachig (entwickelt in den 50er Jahren, und so schauen sie auch aus…) und Vieles auch nur in Deutsch. Aber bisher haben wir nur freundliches Lächeln geerntet, teilweise tolle Tipps erhalten und noch nie wirklich Probleme mit der Polizei gehabt.

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Namibia – skurrile Bäume – rote Dünen

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Das wunderbare an einer Auszeit ist nicht etwa in den Tag hineinzuleben. Das funktioniert nicht, und macht auch keinen Spaß. Ein gewisser Plan, eine gewisse Aufgabe muss schon bestehen. Wiederkehrende Rituale der täglichen Routine entstehen nach kurzer Zeit. Sei es am Abend alles für das Frühstück vorzubereiten. Klingt vielleicht komisch, aber wenn einer länger schlafen will (also nicht mit der Sonne um kurz vor 6 Uhr aufstehen will), der andere aber schon munter ist, will man durch scheppern und lärmen doch niemanden am Schlaf hindern. Also landet alles, was für den essentiellen Kaffee in der Frühe notwendig ist an der Bar von ADDO. Wir haben sie Bar getauft, die Einstiegsstufe hinter der Beifahrertür. Dort steht dann vom Zucker bis zur Espressomaschine und dem Outdoor Gaskocher alles, was notwendig ist für eine erste entspannte Tasse schwarzen Espresso.

Aber zurückkommend auf das wunderbare der Auszeit…

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Namibia – schroff, trocken, imposant – vom Oranje River zum Fishriver Canyon

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Aus Südafrika kommend beeindruckt Namibia innerhalb weniger Kilometer mit der sich plötzlich ändernden Landschaft. Noch vorhandenes Grün in Südafrika wird getauscht gegen alle möglichen Braun- und Rottöne der ariden Halbwüste.

Aber bevor ich genauer auf die einzelnen Stationen unserer Route eingehe möchte etwas über Namibia im Generellen ausführen.

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