Goodbye Südafrika – Welcome Namibia

43 Tage Südafrika, 6600 Kilometer on the way.

Wir haben Südafrika von Süden bis zum Norden in fast seiner ganzen Größe und Unterschiedlichkeit kennengelernt. Die mondäne Gardenroute im Gegensatz zum wilden und afrikanischen Norden, den Reichtum der Tierwelt im Krüger Nationalpark versus den einsamen Gebirgswelten der Drakensberge. Dazwischen zum Entspannen und sammeln der Eindrücke ein paar Tage im Luxus eines südafrikanischen Weinguts in Stellenbosch. Der richtige Ort um zwischendurch auch einmal die Feldküche gegen das Ambiente eines gepflegten Restaurants zu tauschen und einfach nur geniessen. Aus der Ruhe in die pulsierende Metropole Kapstadt, inkludiert eine kräfteraubende Besteigung des Tafelberges und auch Zeit an der Waterfront zu flanieren, besten Espresso zu geniessen und frisches Brot!!! (Endlich einmal kein Toastbrot).

Neben dem Genuss hatte unser ADDO einen Servicetermin, die Spur der Vorderachse wurde korrigiert, Reifen umgesteckt und neu gewuchtet und alles vorbereitet für die nächsten Etappen in Namibia.

Nach vier Tagen Kapstadt dann der Aufbruch entlang der Westküste Richtung Namibia. Die erste richtige Nacht in der totalen Einsamkeit des afrikanischen Buschs eingerahmt in einen der schönsten Sternenhimmel die wir je gesehen haben.

Am 24.11. war es dann so weit. Wir überquerten in raschen 35 Minuten (es gibt wirklich freundliche Zollbeamte und Polizisten) problemlos  die Grenze zwischen Südafrika und Namibia und werden jetzt die nächsten Wochen dieses Land vom Süden in den Norden bereisen.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, daher geht’s hier zur Bildergalerie Südafrika. Viel Spaß und bis bald.

Südafrika 2016

Südafrika – die ersten 21 Tage on the way

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Es ist Zeit für die erste ausführlichere Zusammenfassung der letzten knapp 3 Wochen. Begonnen hat alles mit Warten auf das Auto – obwohl es schon am 16.10. in Port Elizabeth angekommen ist hat es doch noch bis zum Nachmittag des 18.10. gedauert, bis wir ADDO wieder übernehmen konnten. Neben dem üblichen Papierkram war vor allem das Warten auf den südafrikanischen Zoll (Besichtigung des Fahrzeuges und Ausstellen der Papiere) geduldsfördernd. Wir saßen mit 4 weiteren Overlandern knapp 5 Stunden in einem kleinen Hafengebäude keine 50 Meter von den Fahrzeugen entfernt, jedoch durch einen Zaun getrennt und warteten auf die Freigabe und den ersten Stempel im Carnet de passages. Um 15:30 war es dann so weit – wir konnten den Hafen verlassen. ADDO war erstaunlich sauber (auch nach 25 Tagen Fährfahrt) und alles war wohl und unbeschädigt in Südafrika gelandet.Schnell Tanken und ab zur Gas Station.

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Farmland

Nach einer doch ungemütlichen Nacht in Queenstown hat uns unser nächster Standort für Vieles entschädigt. In den Cedabergen auf einer abgelegenen Farm für die nächsten 2 Tage.

Die Anreise führte uns durch die Midlands und ausgedehntes Farmland südlich der Drakensberge bergauf und bergab und bergauf… vorbei an kleinen Dörfern mit Rundhütten, grünen Wäldern und riesigen Weideflächen.


Auf der Campsite dann Addo checken, Wäsche waschen und den Abend bei Braai und Rotwein genießen…

Mitten im Nichts

Nach einigen Mühen etwas Gas in unseren Tank zu bekommen (4 Stunden Zeitaufwand) haben wir die ersten staubigen Gravel Roads hinter uns. Einmal quer durch die Große Karoo – ein faszinierende Halbwüste auf 1.200m Seehöhe. Ganz viel Nichts. Und dazu ein afrikanisches Gewitter mit Hagel, Sturm und Unmengen von Wasser. 

Gestern und heute Vormittag machten wir noch einen Abstecher zum Mountain Zebra Park auf der Suche nach Bergzebras.

Und heute gibts einen coolen Schlafplatz – am Parkplatz einer Bikerbar near to Queenstown…

ADDO geht auf Reise

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Am 22.9. war es soweit. Unser kleines Expeditionsmobil geht auf Reisen. Nach zweitägiger Anreise einmal quer durch Deutschland nach Bremerhaven und einer nochmaligen Kontrolle aller Systeme und der finalen Reinigung war heute der Tag X für ADDO. Für alle die sich fragen was der Name ADDO bedeutet – in einigen afrikanischen Ländern ist dies ein Vorname der ungefähr soviel heißt wie „king of the road“ -passend für unseren Wegbegeleiter.

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